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Die Xerox / HP Inc-Kombination - aktuelle Neuigkeiten

04 Dezember 2019

 


Die Xerox / HP Inc-Affäre wird bestimmt noch strittiger, aber es scheint zunehmend wahrscheinlich, dass diese beiden Firmen eine Art Kombination eingehen werden.

Der "aktivistische" Investor Carl Icahn spielt weiterhin eine bedeutende Rolle in der Saga. Er war es, der Xerox daran gehindert hat, sich 2018 mit Fujifilm zusammenzuschließen, was das Verfahren herbeigeführt hat, aufgrund dessen Xerox das Joint Venture mit Fujifilm verlassen wat, wie wir bereits berichteten. Zu dieser Zeit bekam Xerox einen neuen CEO, John Vesentin - ein langjähriger Gefährte von Carl Icahn.

Für beide Unternehmen gibt es ein gewaltiges Potenzial - wie auch für ihre Investoren - bei einem Zusammenschluss. Sie passen gut zusammen. Icahn beschrieb dies als "no brainer". Der Markt würde dem beipflichten: die Anteile beider Parteien sind deutlich gestiegen.

Seit unserem letzten Bericht wurden die Diskussionen zwischen HP Inc und Xerox öffentlich gemacht - und sind hitzig geworden. Icahn enthüllte erst neulich, dass er - zusätzlich zu seinen 10,6% an Xerox - 4,24% von HP Inc erworben hat. Vesentin und Icahn sind dabei, das obere Management und die Aktionäre dahingehend zu beeinflussen, das Angebot von Xerox anzunehmen. Ein Angebot für eine feindliche Übernahme scheint wahrscheinlich, wenn auch etwas unorthodox, wenn man bedenkt, dass HP das viel größere der beiden Unternehmen ist. HP Inc ist etwa $30/€27 Milliarden schwer, im Vergleich zu Xerox mit etwa $8,3/€7,5 Millarden.

Noch ausstehende Themen drehen sich darum, wer letzten Endes die Kontrolle über die zusammengeschlossenen Unternehmen übernehmen würde und die Kostenreduzierungen und verbesserte Profitabilität bringt, die Xerox gerne erreichen möchte.
Die Geschäftsführung von HP Inc ist weniger scharf darauf und drückt Bedenken darüber aus, dass der Deal nicht das beste Ergebnis für die Aktionäre sei - und dass die finanziellen Aspekte des Xerox-Vorschlags nicht zusammenpassen. Das Angebot, das derzeit auf dem Tisch liegt, bietet $22/€19,80 je Anteil für HP Inc, in einer Mischung aus Bargeld und Xerox-Anteilen. HP Inc bezweifelt noch immer, dass das Angebot einer "Due Diligence" - einer ernsthaften Betrachtung - würdig sei, dass es HP Inc deutlich unterbewerte und "hochgradig vorbehaltlich und unsicher" sei, trotz des Glücksfalls von $2,3/€2,1 Milliarden, der Xerox durch den Verkauf der Anteile an FujiXerox und Xerox International Partners beschert wurde. Keiner dieser beiden Punkte würde jemanden beunruhigen, der Anteile an beiden Unternehmen hält - wie etwa Carl Icahn.

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