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Zurück von der Ipex
04 958 2014
Die Ipex 2014 fand letzten Monat in London statt, im Excel. Selbst dieser kleinere Veranstaltungsort war nicht voll. Große Namen sind vor 18 Monaten ausgestiegen: Ricoh, Kodak, Heidelberg, Canon, HP, Agfa und Xerox. Zwei Punkte: die Weltwirtschaft, vor allem die im Vereinigten Königreich, sah 2012 trostlos aus, und die Ipex 2014 hatte die Überkreuzung von Medienoptionen für die Druckindustrie abdecken sollen. Aber die Abwesenheit dieser Marken war schmerzlich spürbar, und die Gesamtbesucherzahl betrug nur etwa die Hälfte der von 2010, mit etwa der Hälfte des Trittfalls aus Übersee.
Es war trotzdem eine tolle Show, und die teilnehmenden Aussteller machten in der erneut optimistischen wirtschaftlichen Situation das Beste aus ihrer Präsenz. FujiFilm verkaufte einen JetPress 720, Xeretec, der Wiederverkäufer von Xerox, machte die Abwesenheit ihrer Marke mit einem aufregenden Stand wett und sie verkauften eine iGen 150 Presse!
Die Bandbreite von Web2Print und Production Workflow-Systemen ist beeindruckend. Dies ist ein Gebiet, das seit der Ipex 2010 eine Revolution durchlaufen hat. Abgesehen von 50 Ständen von Entwicklern solcher Softwaresysteme gab es Trainingssessions während der Veranstaltung. Die größte war der World Press Summit. Die Botschaft der Ipex 2014 lautete, dass Drucker sich der dem Internet nachfolgenden Welt anpassen und beweglich genug bleiben müssen, um neue Einkommensströme zu nutzen, wie sie kommen. Der Schlüssel dazu liegt darin, sich anzupassen und neu auszubilden – und Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Marketinganbietern zu intensivieren, um Schlüsselpartner in den Marketingbemühungen ihrer Kunden beim Kreuzen von Medien zu werden. Der Druck bleibt der einzige Weg, um Qualität zu kommunizieren und ist noch immer das führende Thema in Marketingkampagnen. Die neuen Bereiche der Web2Print-Systeme bieten nicht nur die Mittel, um gedruckte Produkte zu entwerfen und zu produzieren, sondern verwenden auch das gleiche Design für E-Mail- und Web-Kampagnen – welche etliche der Web2Print-Anbieter ebenfalls bieten, indem sie sich den „Big Data“-Anbietern anschließen, um fokussiertem Multimedia-Marketing aus einer Hand liefern zu können. „Fokussiert“ impliziert kurze Läufe mit variablen Daten: digital.
Konica Minolta hatten den wegweisenden Stand der gesamten Show. Sie gewannen durch die Zurückhaltung ihrer Konkurrenz. Ihre 1200 m² beinhalteten die KM-1 „B2+“ Seitendruck-Tintenstrahlpresse, die Ende 2014 im Beta-Test sein sollte. Die KM-1 wurde gemeinsam mit Komori entworfen, verwendet eine spezielle UV-gehärtete Tinte und kann somit auf jedem Papier (bis 0,6 mm) drucken, ohne auszulaufen – und wurde entworfen, um maximale Instandhaltung durch den Bediener zu ermöglichen. Die neue bizhub PRESS C1100 mit ihrem neuen Niedrigtemperatur-Toner wird sicherlich das führende Gerät im Portfolio der Farbpressen werden. Man zeigte auch die digitale bizhub PRESS 2250 P Monochrom SRA3+ Presse (250 S./Min.), die im May herauskommt, die bizhub PRESS C1060/C1070 mit ihrer beinahe Offset-Qualität und das neue bizhub PRESS C70hc-Gerät (high chroma) – unter anderem. Das französische Unternehmen MGI hat einen Vertrag abgeschlossen, den Jetvarnish 3DS exklusiv Konica Minolta zur Verfügung zu stellen, und der Output dieses Gerätes gehörte zu denen, die am häufigsten mitgenommen wurden und die wir in den umliegenden Pubs und auf dem DLR sahen.
Die volle Bandbreite des Software-Portfolios von Konica Minolta wurde zur Schau gestellt und kompetent vorgeführt. Um nur einige zu nennen: vPress sieht aus, als wolle es die neue Web2Print-Suite werden und entspricht der neuen „weniger Berührung“-Herangehensweise. Im weiteren Verlauf gibt es PrintGroove JT Compile und JT Man 5, und die beeindrucktende Color Care 2-Suite. Weitere Konika-Partner mit erheblicher Präsenz beinhalteten die VDP-Anbieter DirectSmile und PlanetPress.
Der Stand von Oki war beeindruckend, und die Auswahl an 5-Farb-Geräten kam bei den Druckprofis, die der Show beiwohnten, gut an. Der Nutzen von digitalem Druck in Weiß (oder durchsichtig) bei niedrigen Kosten wurden von den Druckern wohl verstanden – und die Herausforderung für Oki liegt nun darin, mit der Nachfrage mizuhalten!
Analysen der neuen Geräte und der Softwaretools, die bei der Ipex 2014 ausgestellt wurden, werden den Abonnenten von DataMaster Online in den nächsten Tagen und Wochen zur Verfügung gestellt. Sehen Sie auf www.Printer-Benchmark.com für weitere Details nach.
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