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DataMaster auf der Drupa 2016 - der Ball der Drucktechnologie

01 Juli 2016




Mit der Avantgarde-Dekoration und der umwerfenden Lightshow war die Vorstellung, die Landa bei der Drupa 2016 abgeliefert hat - präsentiert von Benny Landa selbst -, so funkelnd wie eine Hollywood-Premiere und ist von vielen mit den Apple-Einführungen von Steve Jobs verglichen worden. Der israelische Unternehmer (der Schöpfer von Indigo), ein wahrer Meister des werblichen Marketings und des Graphikdesigns, betrat die Bühne, um die Nano-Metallographie zu präsentieren, die neueste von Landa entwickelte Technologie, und um uns auch zu versichern, dass seine Drucker wirklich schon fast bereit für den Markt sind. Er hat nicht weniger als fünf Shows von 30 Minuten jeden Tag abgeliefert, und wir hatten Glück, dass wir für eine davon VIP-Tickets bekommen haben.

2012 gab Benny Landa sein Comeback auf der Drupa und zeigte Prototypen von sechs digitalen Pressen, die auf einer neuen Technologie rund um eine neue Sorte Tinte basieren, NanoInk, und einen neuen Druckprozess namens NanoGraphy. Die Pigmentpartikel dieser Flüssigtinte sind extrem klein und sind in Nanometern gemessen, nicht in Mikronen. Wir müssen die Technologie aber erst noch im gewerblichen Gebrauch sehen. Trotzdem hat der Hersteller dieses Jahr in einen Stand von 3000m² investiert (beinahe doppelt so viel wie 2012), um drei funktionierende Nanographic Digitalpressen zu präsentieren, die Landa S10 (sieben Farben) für den gewerblichen Druck, die S10P für faltbare Kartonagen und Marketingmaterialien, und die W10 für flexible Verpackungen und Karton.

"Nach vierzehn Jahren der Nanotechnologie-Recherche konnten wir jetzt bemerkenswerte Durchbrüche bei der Druckqualität erzielen, bei der Geschwindigkeit und bei den Kosten für den Druck. Unsere Druckpressen bieten Offsetqualität, laufen jetzt mit Offsetgeschwindigkeit und das bei Kosten je Druck, die mit denen von Offset wetteifern - auf praktisch jeder Papiersorte", sagt Benny Landa. Die Tinte trocknet auf dem Transferband, wird aber auf das Papier übertragen, während sie noch warm und haftend ist. Also kein Ausbluten und somit bessere Qualität, und es funktioniert auf fast jedem Trägermaterial. Diese Geräte wurden in Zusammenarbeit mit Komori entwickelt und sehen aus, als stammten sie aus der Zukunft, mit riesigen Touchscreen Control-Panels. Die Reihe beinhaltet Pressen mit Blatt-Zufuhr, die mit 13.000 Blatt B1 pro Stunde laufen können (d.h. Offsetgeschwindigkeit - aber mit dem riesigen Vorteil, dass jedes Blatt unterschiedlich sein kann...).

Landa erklärte, wie diese Forschung auch eine neue Technologie hervorgebracht hat, nämlich die Nano-Metallographie. Diese kann metallene Grafiken für weniger als die Hälfte der Kosten produzieren als die Folienmethode und zwar aufgrund der Tatsache, dass es mit dem Lackierprozess mit Nanometall-Nanoschichten null Abfall gibt - was auch enfacher und schneller ist, als Metallfolien-Blätter zu verwenden. Wichtig ist, dass metallene Grafiken dieses Prozesses keine Elektrizität leiten und man sie somit für Verpackungen verwenden kann, die man in ein Mikrowellengerät stellen kann.

Landa hat viele weitere Innovationen aus dieser Welt der Nano-Levels, mit Anwendungen außerhalb des Drucks - wie bespielsweise dem Gesundheitssektor, einer von vielen. Hier folgt Benny Landas Erklärung dazu, wie klein die Nanowelt genau ist: "Ihre Fingernägel sind ein paar Nanometer gewachsen, seitdem ich diesen Satz begonnen habe."


Der Tintenstrahl-Trend 2016

Neben der aufregenden Nanographie und der Stellung des Offsetdrucks ging es bei der Drupa 2016 auch um den Tintenstrahldruck. Diese Technologie hat sich in der Grafikindustrie ein Nest eingerichtet. 2012 war sie bereits gut aufgestellt; bei der Drupa 2016 jedoch war sie vorherrschend, und das war ein Meilenstein für die Druckindustrie. Fast alle führenden Hersteller der Druckindustrie hatten digitale Pressen mit am Start.

Diesem Erfolg geschuldet haben Canon, Xerox, Konica Minolta und HP sehr viel größere Flächen als traditionelle Hersteller belegt. Tintenstrahl hat den Vorteil, auf Marktveränderungen zu reagieren: kürzere Läufe, Personalisierung, Reaktionsfähigkeit und niedriger Investition. Sogal Heidelberg geht davon aus, dass die digitale Drucktechnologie 20% des Umsatzes der nächsten paar Jahre liefern wird, um bis zu 10% mehr als aktuell. 

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